Depressionen, Burn-out, Ängste

Geraten wir in schwierige Lebenssituationen, die über unsere persönliche Empfindlichkeits- und Leistungsgrenze hinausgehen, bleibt oft keine Zeit oder Möglichkeit für schöne Events, bei denen wir angenehme Erfahrungen machen, die einen Ausgleich schaffen können.

Nahezu jeder von uns würde sich dann irgendwo in der nachfolgenden Syptomliste wiederfinden.

Denn nicht ohne Grund zählen heute zu den häufigsten psychischen Erkrankungen:

Die Diagnosekriterien sind zur Ihrer Information und Orientierung gedacht, um Ihre Situation besser einzuschätzen zu können und um möglicherweise dazu beitragen, sich frühzeitig fachkundig unterstützen  zu lassen. Damit können Sie Ihre Ziele leichter erreichen (z.B. auch bei Prüfungsangst, Angst vor dem Zahnarzt,…), eine Manifestierung vermeiden und selbst dann wenn sich eine Erkrankung schon anbahnt wieder in ein gutes Lebensgefühl finden.

Wie erkenne ich, eine Depression, ein Burn-out- Syndrom +/oder eine Angststörung?

Die Symptome einer Depression gliedern sich auf in:

Kernsymptome

  • gedrückte Stimmung
  • Interessenslosigkeit
  • verminderter Antrieb

Zusatzsyptome, d.h dazu können kommen …

  • Unruhe
  • Ängste
  • Appetitlosigkeit
  • Verlust von Selbstvertrauen/-wert
  • Grübeln/Gedankenkreisen
  • unangemessene Selbstvorwürfe/Schuldgefühle
  • Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
  • schnelle Ermüdung
  • körperliche Beschwerden
  • Libidoverlust
  • Schlafstörungen
  • Suizidgedanken

Gründe für die Entwicklung einer Depression können sein:

  • genetische Veranlagung
  • eine abhängige Persönlichkeitsstruktur
  • ein geringes Selbstwertgefühl
  • Über-/Unterforderung
  • schwierige Beziehungen
  • Kriesensituationen (Trennungen, Krankheit, Tod…)
  • Ängste (Existenzangst, vor Arbeitsplatzverlust, vor dem Autofahren…)
  • Störung der körpereigenen Stress-Hormonachse
  • Vitalstoffmangel
  • Erkrankungen der Schilddrüse, des Herz-Kreislaufsystems oder Herzinfarkt,…
  • Neurologische Erkrankungen (Schlaganfall, Demenz, MS,…)
  • Hormonstörungen (z.B. Wochenbettdepression)
  • zu wenig Licht im Herbst/Winter

Die Symptome des Burn-out-Syndroms lassen sich auch im Rahmen einer Depression erklären, da das Burn-out-Syndrom im Gegensatz zur Depression nicht als einzelne diagnostizierbare Störung in den internationalen anerkannten Klassifikationen (ICD-10 und DSM-IV) aufgeführt ist.

Rutsche ich möglicherweise gerade in einem Burn-out oder bin ich schon drin?

Diese Faktoren weisen auf ein Burn-out-Syndrom hin:

  • zu hohe Belastungen/Stress privat +/oder am Arbeitsplatz
  • zu hoher Anspruch an die eigene Leistungsfähigkeit
  • zu ehrgeizig
  • ignorieren der eigenen Grenzen
  • übersteigerter Perfektionismus
  • Misstrauen in die Fähigkeiten anderer
  • Aufgaben nur schwer an andere delegieren zu können
  • extremes Pflichtbewusstsein
  • Identifikation mit der Arbeit
  • Selbstwertgefühl ist abhängig von leistungsorientierter Anerkennung
  • Angst zu versagen
  • nicht „abschalten“ zu können
  • zu wenig leistungsfreier Freizeitausgleich
  • dem gesellschaftlichen Anspruch: „Nur wer viel leistet wird anerkannt!“ gerecht werden zu wollen
  • innere Unruhe
  • Schlafstörungen

Sie können zur völligen geistigen und körperlichen Erschöpfung,
dem sinnbildlichen „Ausgebrannt-Sein“ führen.

Oder sind es Ängste, die mich immer mehr beunruhigen?

Hier wird Angst verstanden als eine vorherrschende, unangemessene Anspannung, Besorgnis oder Befürchtung gegenüber Objekten, Tieren oder Situationen:

  • Angst in ganz alltäglichen Situationen (Autofahren, Fliegen, Reisen…)
  • Angst vor Tieren (z.B. Spinnen- oder Hundephobie…)
  • Angst vor engen Räumen z.B. Fahrstühlen (Klaustrophobie)
  • Angst vor großen Plätzen oder Menschenansammlungen (Agoraphobie)
  • Angst vor der vor allem Möglichen (generalisierte Angststörung)
  • Ängste, die sich aus (extremen) Belastungssituationen entwickelt haben (Existenzangst, Angst verrückt zu werden, Angst vor dem Sterben…)

Die Symptome können sein:

  • Panikattacken
  • Angst, die Kontrolle zu verlieren
  • Unsicherheit
  • Mundtrockenheit
  • Herzbeklemmungen
  • Unruhe
  • Zittern
  • Schwäche
  • Schweißausbrüche
  • Atemnot
  • Schwindel

Je früher Sie den Mut finden, sich mit Ihren Themen auseinander zu setzen, desto größer ist die Chance, mit einem kürzeren und leichteren Behandlungsweg belohnt zu werden, anstatt abzuwarten, bis sich die Erkrankung manifestiert hat.

Manche Menschen entscheiden sich für den klassisch schulpsychologischen Weg, andere lassen sich Coachen oder suchen für sich nach naturheilkundlichen Alternativen. Dabei können die Möglichkeiten der Naturheilkunde weit über die eigenen, oft laienhaften Vorstellungen  hinaus gehen.

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie betrachte ich ganzheitlich das Zusammenwirken von Körper, Geist und Seele und verweise, wenn die Ursachen auch auf der körperlichen Ebene liegen können in entsprechend andere Fachrichtungen.